EPS und Stromhandel, M. Dragan Vlaisavljević, Direktor der EPS-Direktion für Stromhandel

5. April 2013. / News Serbia Energy

Die vertraglich erreichte Preise mit den Käufern auf hoher Spannung sind konkurrent am Markt und gut sowohl  für EPS als auch für die Käufer. – Allen Käufern wurde einen beinahe gleichen Preis angeboten, und die Verträge über die volle Stromversorgung haben 12 Industrieverbraucher neben den sechs Käufer aus der EPS-Gruppe unterschrieben.

Die Öffnung vom Innenmarkt für Strom in Serbien war schon am Anfang viel besser, als man das am Ende des letzten Jahrs erwarten könnte. Damals wartete die grösste Zahl der Käufer bis zum letzten Augenblick, manche sogar nach der gesetzlich bestimmten Laufzeit , einen Versorger auszuwehlen, der Marktbedingungen erfüllt. Bis Mitte Januars haben nur vier Käufer den Vertrag mit EPS über volle Stromversorgung für das Jahr 2013 unterschrieben und die anderen haben Gedanken gemacht, und hofften, die Regierung würde die Anwendung vom Energiegesetz in diesem Segment verschieben, was ihnen  den regulierten Strompreis im Rahmen des Tarifsystems ermöglichen. Die Regierung aber hat es anders gemacht. Sie hat ÖU EPS als einen Reservenversorger fur das Jahr 2013 mit der Laufzeit von zwei Monaten bestimmt, indem sie die Möglichkeit  den grossen Käufern liess, mit Strom vom grösseren Preis als den von EPS verlangten, versorgt zu sein, und den Käufer sich an den Marktgesetzen anzupassen, und Kontinuität der Versorgung zu behalten. Diese Begünstigung wurde von der Firma MESSER nicht gewählt, die der Öffentlichkeit mitgeteilt hat, dass sie als Versorger die slowenische Firma GENI auswählte, weil angeblich EPS einen siebenmal grösseren Preis als den von der slowenischen Firma anbot. Es war genug, um Spinnen zu bewegen, zu EPS Nachteil selbstverständlich, obwohl früher 12 grossen Käufer in Serbien, meistens Industrieunternehmen, den Vertrag von voller Stromversorgung mit EPS unterzeichneten, und die Reservevariante noch sieben neue Unternehmen ausgewählt haben.

Mit dem Herrn M. Dragan Vlaisavljević, Direktor der EPS-Abteilung für Stromhandel, haben wir ein Gespräch mit der Frage angefangen, was für einen Preis von einer Megawattstunde EPS von MEESER verlangte.

– Der vertragbaren Preis ist ein Geschäftsgeheimnis, aber es ist wohl sicher, dass EPS niemandem einen siebenmal grösseren Preis als den durchschnittlichen Strompreis auf der hohen Spannung in unserer Umgebung anbot. Das sind Gerüchte, an den die Fachleute nicht glauben würden. Allerdings konnte MEESER den von der Regierung bestimmten Preis für Januar im Betrag von 64,825 € (ab ersten Februar 70 € MWH) nutzen. Das Unternehmen MEESER befindet sich ab 8. Februar dieses Jahres nicht an der Reserveversorgung, sondern hat einen Vertrag mit Fa. GENI, einem der von  20 aktiven Lizenzversorger auf dem liberalisierten Strommarkt in Serbien unterzeichnet, was ein Recht  für jeden grossen Käufer würde, wenn er einen günstigeren Versorger  als EPS finden könnte. Deswegen sind diese unbegründete Feststellungen in Medien mit den Äusserungen der „sogenannten“ Kenner  der Verhältnisse, dass EPS durch einen grčsseren angebotenen Preis den grossen Stromverbraucher in Serbien als Käufer verloren hat, eher als eine Rechtfertigung für das geringen Arrangement und nicht als eine Kritik an EPS zu vrstehen ist.

Wie gross ist der Anteil von MESSER an den gesamten EPS-Stromverkauf auf hoher Spannung?

Es ist weit davon, dass dieses Unternehmen unser grössten Käufer war. Es gehörte zwar zu den Grössten, mit dem Anteil von 3,48 Prozent des gesamten Absatzes auf hoher Spannung, aber im gesamten Konsum mit Verbrauch auf allen Spannungsniveaus, die EPS besorgt, ist sein Anteil nur 0,44 Prozent. Dabei soll man erwähnen, dass der gesamten EPS-Konsum letztes Jahr zirka 35 Milliarden KWH betrug, und Verkauf auf hoher Spannung machte 14,34 Prozent von dem Verbrauch.

Wie lohnt es dem MEESER  Strom aus Slowenien herbeizuziehen, und Transitkosten, die er bei EPS nicht haben würde, zu bezahlen?
Dieses Unternehmen hat den Vertrag mit Fa. GENI über die volle Versorgung bis 3. Dezember dieses Jahres abgeschlossen. Unter Berücksichtigung der Zahlungsbedingungen, der Unterschied zwischen EPS- und GENI-Preis ist nur einiger Prozente. Hier ist keine Rede der zusätzlichen Kosten für Transitleistungen. Ohne Stau an den Grenzen gibt es auch keine Transitkosten für Strom. Es ist etwas anderes in Frage: jeder lizenzierter Käufer, wie auch GENI  käuft Strom auf bilateralem Markt in Serbien oder in der Region nach Bedarf, so es bedeutet nicht, dass ein slowenischer Käufer slowenischen Strom in Serbien verkauft. Da auf bilateralem Markt in Serbien jährlich zehn Terawatt im Umlauf sind, muss GENI Strom aus keinem  Ort herbeiziehen, um MESSER zu versorgen. Die Frage ist, ob GENI Profit in diesem Geschäft mit MESSER macht.

Wenn sie über die Grösse vom bilateralen Markt in Serbien sprechen, stellt man die Frage: Mit welcher Strategie kann EPS sein Anteil auf diesem Markt vergrössern?

Der einzige Weg, dass EPS seinen Anteil auf diesem Marktteil vergrössert, ist die Vergrösserung jährlicher Stromproduktion, oder einen grösseren Umfang der liquiden Mittel für den Stromkauf in der Region zu schaffen, um ihn auf dem serbischen Markt zu verkaufen.

Sind sie mit dem vertraglichen Verkaufsumfang für 2013 zufrieden?

Meiner Meinung nach ist der erreichte Preis in den Verträgen mit den Käufern auf hoher Spannug am Markt konkurrent, und sowohl gut für EPS als auch für Käufer. Hier möchte ich darauf hinweisen, dass EPS fast den gleichen Preis, d.h. wie den anderen Käufer auf hoher Spannung, auch der Firma MESSER angebot, sowie auch die gleiche Zahlungsbedingungen neben unseren Verpflichtungen, die aus dem Vertrag über volle Versorgung herausgehen. Andererseits unterschrieb EPS, auch die Käufer aus der EPS-Gruppe gerechnet, die alle Produktionsunternehmen von EPS umfasst, für dieses Jahr insgesamt 18 Verträge über volle Versorgung. Unter diesen Käufer sind die EPS-Kraftwerke und Tagebauen, die zu den grössten Stromverbraucher gehören, sowie JKP „Beogradske elektrane“, Eisenhütte-Smederevo, „Zorka“ aus Šabac, „Sirmium Stil“- Sremska Mitrovica und Zementfariken „Lafarge“ und „Holcim“. Sieben Käufer, als ich schon erwähnte, befinden sich vom ersten Jaunuar auf Reserveversorgung, darunter /Eisenbahnen Serbiens/ „Železnice Srbije“, Autofabrik FAS aus Kragujevac und das öffentliche Unternehmen „Elektromreža Srbije/Elektronetz Serbiens/“. Was den Absatzumfang  für das Jahr 2013 betrifft, ist EPS sehr zufrieden, weil darüber hinaus die Zahlung der vertragbaren Energie mit den Finanzgarantien versichert wurde. Wenn man eine solche Preise und eigene hundertprozentige Zahlung auch auf den restlichen Spannungsniveaus hätte, würde EPS sehr schnell seine aktuelle Probleme lösen.

Bis zu welchem Masse kann die Erfahrung aus diesem Jahr bei dem grösseren Verkauf auf hoher Spannung für das Jahr 2014 behilflich sein?

Seine Stromüberschüsse periodisch auf dem Markt absetzend, hat ÖU EPS schon vor diesen Verhandlungen eine gute  Erfahrung auf dem Markt errungen. In diesem Jahr hatte EPS neue Umstände wegen Übergang von einer guten Kooperation zur Verhandlungen mit dem grössten Teil von Businesspartnern, was manchmal viel Zeit verlangt, und immer mit „wenn“ und „es kann anders sein“. Manche haben sich bemüht, uns zu überlisten, indem sie uns zu niedrigeren Preisen als die auf dem Markt drangen, und es waren sogar direkte Erpressungen. Wir haben daraus viel gelernt. Es ist jedoch das wichtigste, die meisten Käufer, mit denen wir  einen Vertrag über voller Versorgung fur das Jahr 2013 abgeschlossen, haben unsere Position vom Beteiligten auf dem offenen Markt geachtet.

Zugunsten von EPS

EPS hat für dieses Jahr 2013, ohne Anteil auf Markt als Reserveversorger, den Verkauf von 90 Prozent Strom auf hoher Spannung vereinbart, und zwar mit guten Gewinn, obwohl die Preise nur  nahe an den Marktpreisen waren. Das ist die Wahrheit. Alle „Geschichten“ EPS habe die enorm grosse Preise angeboten, gehen zugrunde vor der Tatsache über die Zahl seinerseits unterschriebenen Verträge. Gleichwohl wenn wir so grosse Preise laut Gerüchte angeboten hätten, die andere Käufer könnten einen von den vielen Lizenzverkäufer (es gibt 60 in Serbien) auswählen. Beispielsweise möchte ich nur einige Länder in unserer Umgebung erwähnen. Laut Angaben von Eurostat, Preis von einer MWH für die Industrieverbraucher in Ungarn beträgt 72,6 €, in Kroatien 63,1 €, in Tschechische Republik sogar 97,7 €. Das sind Preise für die Verträge über volle Versorgung mit den berechneten Transitkosten und Gebühr. Der durchschnittliche Preis für Stromversorgung  auf Übertragungsystem von 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union beträgt 70,5 € MWH. Welches ernste Argument gibt es dafür, dass EPS Strom unter diesen durschnittlichen Preise verkaufte? Dieses Marketing und die von uns vertragten Preise beweisen, dass der offene Markt grosse Chance zur EPS-Erholung darstellt. Ab 1. Jaunuar nächstes Jahr werden in Serbien viertausend neue Käufer, die auf Mittelspannung versorgt werden, auf Markt vorhanden.Unser Anteil an dem offenen Markt verbreitet sich – betonte Herr Vlaisavljević.

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