Lignit aus Kolubara ist noch weiter ein Drehpunkt der Energiesicherheit

19. April 2013. / Uncategorized

Ohne RB Kolubara /Bergbaubecken/, als einen der wichtigsten Teile von EPS, will jemand das einsehen  oder nicht, gibt es keine elektro-energetische Stabilität und Zukunft Serbiens. Damit jede zweite Glühbirne in Serbien von Kolubara-Lignit „gezündet wird“, ist es notwendig, in diesen Kohletagebaue jährlich 120 bis 150 Millionen Euro zu investieren, sagte Milorad Grčić, Direktor von RB Kolubara.

Die Entwicklungsstrategie vom Bergbaubecken Kolubara ist in der letzten zehn Jahren ziemlich ungeschickt geführt. Wie dem auch sei, ein solches Unternehmen kann man nicht einfach streichen, weil Kohle ständig ausgegraben und nach  Thermoblöcke gefördert wird. Die Kohlenkraftwerke bloss haben ohne Tagebaue keinen Wert. Ohne RB Kolubara, als einen der wichtigsten Teile von EPS, will jemand das einsehen oder nicht,  gibt es keine elektro-energetische Stabilität und Zukunft Serbiens. Unser Plan ist es jetzt, der Tagebau Radljevo zu öffnen, Stabilität, Produktion der Kohle und Stromversorgung der Bevölkerung zu sichern. Kolubara-Lignit ist der Schlüsselfaktor für genug Strom in Serbien, weil seine Energie jede zweite Glühbirne im Land „zündet“, sagte in einem Interview für „Balkanmagazin“  Milorad Grčić, Direktor vom RB Kolubara.

Es scheint, dass die Rolle von Kolubara-Lignit in der elektro-energetischen Landesbilanz bis jetzt als etwas selbstverständliches zu verstehen war, so dass RB Kolubara ein wenig im Hintergrund im Bezug auf andere Teile von EPS geblieben ist. Sind es zu manchen Änderungen gekommen, seitdem Sie an der Spitze vom Kolubara  gekommen sind?

Gute Sache ist, dass auch diejenige an der Spitze vom Unternehmensmanagement das einsehen. Ungeachtet aller Schwierigkeiten und zerstörter Finanzen, zeigt die Elektrowirtschaft Serbiens Verständnis für Bergbau Becken Kolubara, was auch den bei mir, als Direktor dieses Unternehmens, liegenden und seitens Hrn Aleksandar Obradović, Generaldirektor von EPS unterschriebenen Vertrag mit der deutschen Firma ThyssenKrupp und polnischem Konsortium Kopex über Kredit und Versorgung der Bergbauausrüstung für den zukünftigen Tagebau von Kolubara Feld C bestätigt.

Wir können uns nicht abwenden und so tun, als ob wir nicht sehen, dass es verschiedene Interessengruppen und Lobbys vorhanden sind. Jeder ist davon ganz und gar bewusst und deswegen soll man nicht in Bemühungen nachlassen. Kolubara ist Kern des Systems, nicht nur was die Zahl der Arbeiter betrifft, sondern auch die Kohlenmengen, die hier im Laufe des Jahres für Stromerzeugung in den Obrenovac-Kraftwerken, ausgegraben und verbraucht werden. Wenn järlich 52 bis 54 Prozent der gesamten Stromerzeugung in Serbien aus Kolubara-Lignit erzeugt wird, ist alles klar. Man soll auch beachten, dass es in Kolubara 10.000 Arbeiter gibt. Mit den als non core Tätigkeit aus dem System  ausgeschiedenen Unternehmen engagieren wir ständig noch cirka 7.000 Arbeiter. Von Kolubara also leben unmittelbar 17.000 Familien.

Um die neuen Kraftwerke zu bauen, ist es notwendig, ausreichende Kohlenmenge für ihren Betrieb zu besorgen. Haben Sie schon neue Schätzungen fertig gemacht? Welche Tagebaue sollen geöffnet werden? Wieviel Geld braucht man dazu?

Gemäss unserer Schätzungen gibt es natürlich genug Kohle, und wir erwarten ihre Exploitation bis 2060 zu reichen, was eine Menge von 30 Millionnen Tonnen Kohle darstellt. Jedoch ist es für die planmässige Realisation die Öffnung der neuen Tagebaue notwendig, d.h. Feld C, Feld E, Südfeld und noch das zu den wichtigsten für die Landsicherheit Feld Radljevo. Der erste Schritt in dem komplexen Erweiterungsplan der Tagebaue ist natürlich Enteignung, deren Realisation sich im Gange befindet. Für die Realisation von dem Plan sind Einlagen von 120 bis 150 Millionen Euro auf dem Jahresniveau notwendig. Es handelt sich um die für den Kauf der neuen Ausrüstung, auch die Enteignung und grosse Infrastrukturprojekte notwendigen Fonds. Die bestimmten Mittel werden wir mit dem Sparen in Geschäftsführung leisten, jedoch benötigen wir auch die unkommerziellen Kredite.

Tagebau Radljevo ist also eine Vorbedingung für das neu Kraftwerk.

Genau, dieser Tagebau ist für das zukünftige Kraftwerk Nikola Tesla B3 an die Mündung notwendig. Gleichzeitig haben wir Löschen der Blöcke 1 und 2  im Kraftwerk Nikola Tesla A. Ich möchte betonen, dass die Leistung vom TENT-Block 3 grösser sein wird als die von der zweien zu geschlossenen Blöcke.

Neulich äusserten Sie sich, dass Priorität von RB Kolubara im Jahr 2013 die Enteignung sei, aber es ist offensichtlich, dass man daran wenig getan hat. Worin liegt das Problem? Ist es Geld, Malversation, oder keine klare Entwicklungsstrategie der Energetik seitens EPS und Staat?

Für die qualitative Realisation der Enteignung müssen einige Bedingungen erfüllt werden, erstens ist das Geld, aber meiner Meinung nach ist es gesetzliche, effektive, rationalle,ökonomische Durchführung der Enteignung auch sehr wichtig, aber am wichtigsten ist die Beachtung der territorialen Prioritäten. Die grössten Probleme entstanden eben wegen unprinzipieller Enteignungsrealisation und Nichteinhaltung der territorialen Prioritäten. Grosse Anzahlungen an den Haushalten der dritten Priorität sind ausbezahlt, und man weisst nicht, ob dieses Territorium je für die Tagebau brauchen wird. Dabei aber sind die Haushalte aus der ersten Zone nicht ausbezahlt, die sich an der ersten Linie der Tagebauerweiterung befinden.

Wir tun unseres bestens, diese gefundene Situation in den regularen Rahmen zurückzubringen, und dass weder Kolubara noch die zur Umsiedlung gezwungene Bürger beschädigt werden.

Man hat bis jetzt hauptsächlich mit der Enteignung aus verschiedenen Ursachen im Bezug auf geplanten Fristen verspätet. Haben Sie Unterstützung von der Ministerin der Energetik, Prof. Dr. Zorana Mihajlović, d.h. damit dieser Prozess in der Zukunft den Baggerbetrieb nicht stört?  

Ja, wir haben absolute Unterstützung.

Früher haben die Bergleute von Kolubara behauptet, dass EPS ihnen für eine Tonne Kohle weniger als für eine Flasche Bier bezahlt. Glauben Sie die Korporatisation wird dazu bringen, dass eine Tonne Kohle ihren realen Preis erreicht wird?

Der Strompreis ist ausserdem eine soziale Kategorie, und dementsprechend ist auch der Preis. Wenn wir einmal, als ein Teil von EPS-System, auf Marktbusiness übergehen, erwarten wir auch Preisänderung.

Wegen Nuklearkatastrophe in Japan ist in Europa Lobby für Stillsetzen der Atomkraftwerke immer grösser, so werden die Kohlenkraftwerke wieder aktuell. Aber in Deutschland zum Beispiel fährt „das schwarze Gold“ von Tagebauen bis Kraftwerke durch die speziellen „Tunnel“. Wie spät folgen wir in Kolubara den modernen Tagebauen?

Jahrelang wurde bei uns nur in den Kraftwerke eingelegt, und Bergbaubecken Kolubara wurde ungerecht vernachlässigt, und jetzt ist seine Erholung notwendig. Ich möchte Ihnen noch sagen, dass der Unterschied vom Feld zum Feld besteht, was die Mechanisierung betrifft. Auf manchen Felder haben wir die modernsten Systeme, die laut unserer Fachleute gleich mit denen in Deutschland sind. Auf anderenFeldern ist die Mechanisation  schon 40 Jahre alt, so das ihre Revitalisierung notwendig ist.

Wann kann man die ökologische Modernisierung der Kolubara-Tagebaue erwarten?

Ein dazu führenden Moment ist der grüne Kredit, der zur Homogenisierung der Kohle führt, was ein kompletten Sensorsystem und „Qualitätsleser“ versteht, das am Ende Kohle mischt, so dass Kraftwerke Kohle von unifizierten Qualität bekommen. In der Kohle werden auch Schadsstoffanteil weniger, d.h.  Erde, Schmutz und Sand, und so wird auch Schadgasenemission reduziert, die jetzt bei der Kohlenverbrennung entsteht.

Die zweite ökologische Phase ist mit der Trocknungsanlage in Vreoci verbunden. Wir hoffen, einen Tender für die Abteilung der Trocknungsanlage auszuschreiben. Unser Ziel ist, Schadgasenemission und Gerüche, die bei der Kohletrocknung entstehen, zu eliminieren.

Beim Besuch in Belgrad hat der President von Gazprom, Aleksej Miler, Bau von Gas-Kraftwerke angekündigt. Fürchten sie sich vor Konkurrenz des Naturgases, das ökologiisch viel günstiger im  verbrauch als Kohle ist.

Nein, überhaupt nicht.

Was ist Ihre Hauptaufgabe seitdem Sie an der Spitze von Kolubara sind?

Die Hauptaufgabe ist, Energiestabilität im Land zu versichern mit Rücksicht auf unsere Hauptrolle in der Kohlenerzeugung in Serbien. Ich möchte auch diese Gelegenheit nicht verpassen, eine bildhafte Darstellung zu geben, um jedem klar zu sein: jede zweite Glühbirne in Serbien leuchtet dank von Kolubara. Unser Plan ist auch so zu bleiben, um diesen primären Ziel zu realisieren. Dieses Jahr und folgende Jahre, müssen vom grössten Investitionszyklus in der neulicher Geschichte von RB Kolubara sein. Die Einlagen in den neuen Produktionsanlagen, Revitalisierung und Überholungen der vorhandenen Kapazitäten, Verbesserung der Produktion, Lösungen der aufgehäuften Probleme, Erweiterung der Tagebaue, rechtzeitige und gerechte Enteignung und Rationalisierung auf allen Niveaus sind notwendig. Um die qualitative Realisierung von diesen zu erringen, müssen wir in vollem Umfang Rechnung für Arbeitsbedingungen auf den Tagebauen und Arbeitsschutzsystem tragen, da der grössten Teil der Arbeiter Bergleute sind, die auch die grössten Last und Arbeit dieser Gesellschaft tragen. Wir alle anderen müssen stets zu ihren Dienste sein.

 

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